Besondere Museen in Franken, die ihresgleichen suchen

In der Metropolregion Nürnberg gibt es einige außergewöhnliche Museen. Wir stellen euch heute ein paar dieser besonderen Orte vor, die Sie unbedingt besuchen sollten.

 

Der Herbst kündigt sich langsam mit seinen kalten, dunklen Tagen an. Da suchen viele nach Aktivitäten, die auch bei schlechtem Wetter Spaß machen. Planen Sie also den nächsten Ausflug in eines der außergewöhnlichen Museen der Region und lassen Sie sich von den Ausstellungen faszinieren!

 

 

Wirklichkeit oder Illusion?

 Der turmdersinne in Nürnberg lädt Sie auf eine spannende Reise ein, auf der Sie lernen, Ihren eigenen Augen nicht immer trauen zu können. Das Museum konzentriert sich auf optische Täuschungen und Illusionen, die die Besucher garantiert in ihren Bann ziehen, denn es ist nicht immer alles so, wie es scheint.

 

Unsere Vorfahren in Franken

Das Leben und Wirken der ansässigen Franken vor über 100 Jahren wird im Gärtner- und Häckermuseum in Bamberg eindrucksvoll dargestellt. Und nein, in diesem Museum geht es nicht darüber, wie Menschen ihre Gärten im Laufe der Zeit bestellen, denn Gärtner und Häcker sind die fränkischen Weinbauern. Durch den Einsatz verschiedener Medien können Sie auf den Spuren der Weinbauern die Zeit vergessen. 

 

Jahrhundertealte Werkzeuge

Wussten Sie, dass Pinsel und Bürsten zu den ältesten Werkzeugen der Menschheit gehören? Im Deutschen Pinsel- und Bürstenmuseum wird die Geschichte, Entwicklung und Ausführung verschiedenster Pinsel und Bürsten gezeigt. Sie können hier die Materialien, die im Laufe der Zeit benutzt wurden, ebenso wie die unterschiedlichen Herstellungstechniken bestaunen.

 

Körbe: Nützliche Hilfsmittel und echte Schmuckstücke

 Das Korbflechten hat in Franken lange Tradition. Die Sammlung der Exponate des Deutschen Korbmuseums reicht zurück bis 1929. Seit den 60er Jahren befindet sich das Museum in dem Gebäude eines ehemaligen Korbhändlers in Michelau. Die Sammlung erstreckt sich auf etwa 2.000 Exponate aus aller Welt und lädt zum Betrachten und Schlendern ein.

 

 

Barock intakt!

 Die Universität Altdorf besteht zwar nicht mehr, dafür ist ihr aber ein Museum gewidmet. Interessant ist ihre Geschichte, da es Deutschlands einzige barocke Universität ist, bei der das Gebäude bis in die heutige Zeit unversehrt und komplett erhalten blieb. Die verschiedenen Aspekte des universitären Lebens in Altdorf werden in den unterschiedlichen Räumen aufgezeigt.

 

Schule, wie sie früher war

Bevor es damals auf die Uni ging, mussten die Kinder zuerst die Schule abschließen. Wie das zwischen 1920 und 1969 auf dem Land ablief, kann man im Dorfschulmuseum Ködnitz lernen. Es ist im ehemaligen Schulgebäude in Ködnitz angesiedelt und konzentriert sich auf die Geschichte der Schule ebenso wie auf die Arbeitsweisen, die angewandt wurden, um dort Kinder von der 1. bis zur 8. Klasse zu unterrichten.

 

Von der Schule auf den Tisch

 Und was hat man damals schon in der Schule vorgefunden? Eine Tafel aus Schiefergestein. Da passt ein Besuch des Deutschen Schiefertafelmuseums in Ludwigsstadt! Es zeigt in einer Ausstellung zum Anfassen alles, was Sie über Schiefer wissen müssen. Der Fokus liegt dabei auf der umfassenden Darstellung der Schiefertafelproduktion. Das Museum zeigt, wie der Rohstoff abgebaut wird, wie daraus eine Schiefertafel entsteht und wie Schiefer heute und damals verwendet wird.

 

Vom Teller bis zur Tasse

 Doch nicht nur Schiefer war für die Metropolregion Nürnberg von großer Bedeutung! Geschichte von vier Jahrhunderten sammeln sich im Töpfermuseum Thurnau. Die Töpferei spielt bis heute eine Große Rolle für das wirtschaftliche und soziale Leben des Ortes, weshalb diesem Bereich in der ehemaligen Lateinschule ein Museum gewidmet wurde. Fünf der Werkstätten sind auch bis heute noch in Benutzung. Die Sammlung umfasst von Tellern über Tassen bis hin zu Figuren alles, was das Herz begehren könnte. Bei Umbauarbeiten fand man die „Schwarze Küche“ aus dem 16. Jahrhundert, die bis heute ein Highlight des Museums ist.

 

Ein Krug für Fränkisches Bier

Apostelkrug, Planetenkrug, Jagdkrug und Kurfürstenkrug - Creußener Krüge sind auch über die Grenzen Bayerns hinweg ein geläufiger Begriff. So ist es selbstverständlich, dass Sie in Creußen ein gutsortiertes Museum über die Produktion des Steinzeugs im 17. und 18. Jahrhundert finden. Ein Besuch zum Abtauchen in die Vergangenheit und die Herstellung der bis heute weltbekannte Gefäße ist die Zeit wert.

 

Was haben Grafenwöhr und Elvis Presley gemeinsam?

Das Grafenwöhr seit dem zweiten Weltkrieg stark von den US-Amerikanern geprägt ist, ist kein Geheimnis. Doch wie gestaltet sich das Zusammenleben, wie entstand der Truppenübungsplatz überhaupt und was war davor? Auf diese Fragen konzentriert sich das Kultur- und Militärmuseum Grafenwöhr. Neben original Uniformen und einem Jeep findet sich auch der Flügel, auf dem Elvis Presley einst spielte. So nah kommen Sie den vom King of Rock’n‘Roll bespielten Instrumenten sonst nur in Graceland.

 

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